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150 Jahre Familie Müller im Hotel Adlerbräu

 

1868

Am 07. September 1868 erwarb der aus Ansbach stammende Brauer Leonhard Müller die Wirtschaft „Zum goldenen Adler“ und eröffnete sie am 18. November 1868 mit selbstgebrautem Bier und einem Fischschmaus.

1869

Nachdem die Gebäude in einem schlechten Zustand waren, waren bauliche Veränderungen und Modernisierungen unumgänglich. Eine "Bauconcession" vom 9. Sept. 1869 belegt dies.

Leonhard Müller verpachtete den Gasthof mehrfach, damit er sich der Brauerei widmen konnte. Zwischenzeitlich wurde der Gasthof auch teilweise in Eigenbetrieb geführt.

1898

Als Leonhard Müller im November 1898 verstarb, erfolgte eine Überschreibung auf seinen Sohn Karl Müller und seiner Ehefrau Christiane, geb. Prosiegel.

Nach einem Brandschaden wurde das Brauereigebäude durch die Familie Müller wieder aufgebaut, allerdings mit völlig veränderter Ansicht

1902

vorher                                                                                  nachher

In den Sommermonaten konnten die Gunzenhäuser ihr Keller-Bier auch in den Biergärten vor den Felsenkellern genießen, die zur Lagerung des Sommerbiers am südlichen Burgstallrand dienten. Im heutigen „Haus des Gastes“ (2. Foto) unterhielt die Adler-Bräu einen weiteren Keller zur Biereinlagerung.

 

Am 08. Juni erwarb Karl Müller das Nachbarhaus Marktplatz 8 (ehemaliges Kino, heute Geschäftshaus). Hier entstand der im Volksmund genannte „Müller-Saal“, der bis zu 1000 Personen Platz bot.

1910

Das Wirtschaftsgebäude wurde um ein Geschoss

aufgestockt.

1912

Einweihung des Stammtischs

"Grüner Kranz" am 5. April

Jubiläum 10 Jahre später

1912

 Bräustüble

1927

Zwischendurch hatte der Gasthof wiederum verschiedene Pächter, z. B. beantragte im Sept. 1927 Wilhelm Held eine Konzession für Beherbergung, Schank- und Gastwirtschaft für 1 Wirtschafts-zimmer und 5 Fremdenzimmer. Aber auch die Familie Müller führte den Gasthof immer wieder in Eigenregie

1920er Jahre

Von ursprünglich 6 Brauereien in Gunzenhausen braute nur noch die Adler-Bräu, bedingt durch Wirtschafts-krise und Inflation. Dadurch erfolgte die Umbenennung in „Brauhaus Gunzenhausen“.

früher                                                                                     heute

1950/60er           Aufgrund mangelnder Auslastung des Müller-Saals in den 50er/60er Jahren entschloss sich die Familie

                                      zu einer Umfunktionierung als Adler-Lichtspiele, später „Bavaria-Theater“. Bis 1997 bestand dieses fort.

1927            übernahm Karl Theodor Müller mit seiner Ehefrau Luise, geb. Buck die Verantwortung des väterlichen

                             Betriebs.

1952            wurde das baufällige Nebengebäude Markplatz 12 erworben und abgerissen (heute Tchibo und Hotel-

                             erweiterung).

1978           Sohn Gerhard Müller führte mit seiner Frau Edeltraud, geb. Habermeyer den Gasthof als Pächter und nach

                            dem Tod des Vaters 1997 als Eigentümer.

1996

Gründung der Hotel Adlerbräu GmbH & Co. KG

Im weiteren erfolgten unter Regie der Fam. Gerhard Müller viele Modernisierungsmaßnahmen:

1998

Abriss der alten Brauerei, Höhepunkt war die Sprengung des Brauereikamins

1999

Modernisierung Restaurant und Küche

vorher

nachher

neu entstandene Markgrafenstube

neue Adlerstube im 1. Stock, heute Tagungsraum

Erweiterung der bestehenden 5 Fremdenzimmer auf 12

komplett entkerntes ehemaliges Kino/Müller-Saal

heute Geschäftshaus mit Büros und Läden

Abbruch des Gebäudes Oettinger Str. 1, heutige Hofeinfahrt

2001

Richtfest zum lang ersehnten Baulückenschluss Marktplatz 12

Entstehung einer Ladenfläche (heute Tchibo) und 14 neuen Gästezimmern inkl. Aufzug und Frühstücksraum/Nebenraum (Seeadlerstube)

2004

2005

Garagenneubau auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei

2007

Verleihung der Auszeichnung in Gold im Rahmen des Wettbewerbs Bayerische Küche

2008

Gerhard Müller jun. führt nun den Betrieb als Geschäftsführer, nach wie vor tatkräftig unterstützt durch seine Eltern.